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11.2.2010, Tips-Freistadt Seite

Freistädter-Tips 47/2009





Spaltpilz nach dem Fall des Eisernen Vorhangs

Die Tschechen, die keine Einmischung von außen schätzen, haben die Grenzblockaden in die falsche Kehle bekommen

Zwanzig Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs führen das AKW Temelin und der Mühlviertler Dialekt gerne zu Missverständnissen zwischen der tschechischen und der oö. Bevölkerung.
Bernhard Riepl, Obmann des Vereins „Sonne + Freiheit“, stammt aus Sandl. Seit einigen Jahren lebt der Anti-Temelin-Aktivist in Budweis und fühlt sich dort mindestens so zu Hause wie in Oberösterreich. So wie er sind immer mehr Leute in beiden Ländern verankert. Allerdings: „Die Grenze ist in den Köpfen der Menschen schon noch vorhanden.“
Ein Dauerbrenner unter den Streitthemen ist Temelin. Grenzblockaden als Mittel des Protests sieht Riepl, obwohl er selbst mit dabei war, im Nachhinein kritisch. Die Botschaft sei in Tschechien einfach falsch angekommen. Auch Josef Janda aus Vezovata Plane bestätigt das: „Die Grenzblockaden waren kontraproduktiv, weil die Tschechen allergisch gegen Zurufe von außen sind.“ Josef nimmt mit seiner Schwester Lanka an den Sprachkursen von „Sonne + Freiheit“ teil. Im Dorfgasthaus üben sie englische Konversation. Das Thema: Sein Passivhaus, das er gerade in dem 110-Einwohner-Dorf errichtet. Wenn er darüber spricht, glänzen Josefs Augen vor Stolz. Seine Mitbürger schütteln über das Haus ohne Heizung allerdings den Kopf.

Guter Boden für Ökopioniere

Dennoch dürfte die Klimabündnisgemeinde ein guter Boden für Öko-Pioniere sein: So hat Bürgermeister Josef Mach einen Großteil seiner Kühe verkauft und dafür eine Biogasanlage im Ort gebaut. „Wenn ich eine Woche nicht nach Österreich komme, werde ich krank“, outet sich der Ortschef als Österreich-Fan. Ihm imponieren vor allem die vielen Solaranlagen auf den Dächern. Seinen Landsleuten würde er in Energie-Fragen gerne etwas Feuer machen. Mach kann im Gegensatz zu vielen anderen Tschechen die Atom-Angst der Österreicher nachvollziehen. Beim Plaudern am Wirtshaustisch wird rasch klar, wieso das Thema zu einer Quelle der Missverständnisse zwischen beiden Ländern wurde. Der generelle Standpunkt in Tschechien sei: „Es wird schon nichts passieren“, berichten die Sprachkurs-Teilnehmer.

Tschechen fehlt die Tschernobyl-Erfahrung

Die Österreicher seien hier viel emotionaler als ihre Nachbarn, denen das Tschernobyl-Trauma fehlt, bestätigt auch Riepl. Während viele Österreicher die Auswirkungen der Katastrophe noch in Erinnerung haben, wurde sie in der ehemaligen Tschechoslowakei totgeschwiegen. Die heutige Jugend weiß kaum, was damals passiert ist, erzählt auch Ludmila Opelkova. Sie unterrichtet im nahe gelegenen Kaplice Deutsch und Russisch.


Volksblatt, 15.4.2009



Krumlovský deník - 25.3.2009


Besser Passivhäuser aus Großschönau als Protokolle aus Melk

http://www.oekonews.at/


12.3.2009
Generalversammlung von www.sonneundfreiheit.eu in Großschönau - ein Rückblick

Die alle zwei Jahre stattfindende Generalversammlung der österreich-tschechischen Initiative www.sonneundfreiheit.eu war heuer im Waldviertler Passivhausdorf Großschönau angesetzt. Im Rahmen des Projektes www.probewohnen.at hatte der Anti-Atom-Verein dabei für 3 Tage ein sogenanntes Passivhaus angemietet.
So konnten die AktivistInnen aus insgesamt drei Ländern in der Praxis erfahren, wie es sich in einem Haus, vor dessen Türen es Anfang März plötzlich wieder zu schneien begann, trotzdem ohne Heizkessel im Keller angenehm wohnen lässt.
Außerdem wurde fleißig gekocht (+gegessen), Europa mittels eines deutsch-tschechischen Quizes kennen gerlernt, Fremdsprachen studiert und grenzüberschreitend Kontakte verknüpft und vertieft.
Die Generalversammlung des Vereins am Samstag Abend erbrachte bei der Neuwahl die Bestätigung des bisherigen Vorstands mit Bernhard Riepl, Hadwig Vogl, Pavel Vlèek und Ludmila Opelková an der Spitze. Unter anderem wird der Verein in der nächsten Arbeitsperiode die Herausgabe des Passivhausbuches für Kinder in tschechischer Sprache unterstützen, das bald erscheinen soll. Auch die Kampagne www.raus-aus-euratom.at wird einer der Schwerpunkte sein.
Eine Führung durch das Passivhausdorf am Sonntag war der Abschluss dieses Aktionswochenendes. Dabei erklärte Bürgermeister Martin Bruckner, eine im Waldviertel bekannte und ähnlich engagiert arbeitende Persönlichkeit wie Windhaags Ex-Bürgermeister Alfred Klepatsch die technischen Details und Schwierigkeiten, die beim Bau eines Passivhauses zu berücksichtigen sind. Mit dabei auch junge Häuslbauer aus Tschechien, die überlegen, ähnliche energiesparende Häuser selbst zu errichten. Das Gruppenbild aus dem Probewohn-Passivhaus kann auch symbolisch verstanden werden: Besser gute Passivhäuser aus Großschönau als schlechte Protokolle aus Melk!






Interview mit B.Riepl im Tschechischen Radio anlässlich der 3. Sonne+Freiheit-Preisverleihung am 23.11.2008


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Diskussion im Tschechischen Rundfunk Marek Kerles/Bernhard Riepl, moderiert von Jakub Šíška

Káva o čtvrté


2.12.2008
Jak se v dnešní době žije v pohraničí? Vyplácí se ještě jezdit za prací do sousedních států? Proč odsud především mladá populace odchází a co sem naopak přivedlo její předky?

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Die Menschen von Temelin

17.12.2008
Übersetzung ins Deutsche erschienen -Widerstand gegen Temelín schon im Kommunismus?

Wer den Widerstand gegen das AKW-Temelín über die Jahre verfolgt hat, könnte den Eindruck gewinnen, als ginge es um ein bloßes Lieblingsthema der österreichischen Innenpolitik. Dass dem nicht so ist, zeigt, auch für Insider überraschend, das Buch des Budweiser Journalisten und Autoren Antonín Pelíšek. Es ist in deutscher Übersetzung im Verlag Steinmaßl (Edition Geschichte der Heimat) erschienen.
Man glaubt es kaum, aber bereits im Kommunismus wagten es betroffene Hausbesitzer, die wegen des Kraftwerksprojekts um ihr Heim kommen sollten, "aufzumucken". Freilich, viel mehr als das Einfordern von "Normalität" im Umgang mit den eigenen Bürgern und das Aufschieben des scheinbar unumgänglichen Endes des eigenen Dorfes schien nicht möglich gewesen zu sein.
Wäre es heute anders? Ist es heute anders? Bei Bauprojekten im oberösterreichischen Mühlviertel zum Beispiel, wo Bauern nach wie vor um ihren Grund kommen? Lauter Fragen, die einem beim Lesen dieses Buches in den Sinn kommen können.
Der Autor, hauptberuflich als Regionalberichterstatter für die Tageszeitung MFDnes tätig, hat sich in seinen bisherigen Prosawerken zu einem Chronisten der "kleinen Rebellen" entwickelt, die, ähnlich wie Stifters Protagonisten, leise am Wunder arbeiten - und doch oft genug ihre Hoffnungen enttäuscht sehen müssen. Es sind die Schicksale dieser, zum Teil noch lebenden Helden, die einen für Österreicher interessanten Einblick in das Alltagsleben im damals so nahen Kommunismus zulassen.
Insbesondere das Schicksal des Chronisten des Dorfes Temelín und das des plötzlich sogar von lokalen Parteifunktionären als Hoffnungsträger respektierten Pfarrers lassen dabei Erstaunliches zu Tage treten. Man stellt sich nach dem Lesen dieses auch als Weihnachtsgeschenk geeigneten Buches die Frage, ob der Widerstand gegen das AKW von Österreich aus nicht viel früher den Kontakt zu diesen "Menschen von Temelín" hätte suchen sollen.
Als Übersetzer bemühte sich der in Budweis als Deutschlehrer tätige Oberösterreicher Bernhard Riepl jedenfalls, eine Antwort auch darauf zu geben. Und er schildert in einem Nachwort kurz, wie im Rahmen des Vereins www.sonneundfreiheit.eu versucht wird, diesen im Buch zu erkennenden Faden aufzunehmen und grenzüberschreitend weiterzuspinnen.


Die Menschen von Temelin
Ein Stück Zeitgeschichte von Vertreibung und Widerstand in Mitteleuropa
Deckblatt Bindeart: geb.
Format: 22 x 15 cm
Seiten: 150
Preis: 18,50 €
ISBN: 978-3-902427-44-1
Verlag Steinmaßl (Edition Geschichte der Heimat)


Sonne + Freiheit: Vorreiter im Kampf gegen Temelin

11.12.08, 07:38, Autor: Redaktion Freistadt

WINDHAAG Es war der Temelin-Widerstand, der den damaligen Windhaager Bürgermeister Alfred Klepatsch mit Bürgermeister Josef...


.. Mach aus Vezovata Plane in Tschechien in Kontakt brachte. Ihr Engagement für erneuerbare Energie über Staatsgrenzen hinweg würdigte der tschechisch-österreichische Anti-Atom-Verein "Sonne+Freiheit" mit einem Anerkennungspreis, der im Gasthaus Affenzeller überreicht wurde. Auch Eliška Švecová überreichte Geschenke: handbemalte Steine aus dem Moldautal. Und Bernhard Riepl übergab Büchereileiterin Leopoldine Traxler ein Buchpaket der mehrsprachigen Sonne+Freiheit-Bibliothek. Diese Bücher stehen nun in der Bücherei ein Jahr für Interessierte zum kostenlosen Verleih bereit. Auch in den Büchereien Sandl, Vezovata Plane und Budweis ist ein Teil der Bücher. Buchtitel und weitere Informationen unter: www.sonneundfreiheit.eu. Handbemalte Briefbeschwerer aus Stein überreichte Eliška Švecová an die Preisträger Alfred Klepatsch und Josef Mach (von links).

Anerkennungspreis für Engagement gegen Atomstrom

SANDL. Der Verein Sonne+Freiheit zeichnete zwei (ehemalige) Bürgermeister für ihr Engagement gegen Atomstrom und für Nachhaltigkeit aus.

Anlässlich des 30. Jahrestags der Ablehnung des AKW-Zwentendorf wurde die Verleihung des Sonne+Freiheit-Anerkennungspreises im Wert von je einer Windkraft-Aktie gefeiert. Preisträger sind Alfred Klepatsch (Alt-Bürgermeister von Windhaag) und Josef Mach, Bürgermeister aus Vezovatá Pláne. Damit sollen die Bemühungen beider gewürdigt werden, mit der Unterstützung erneuerbarer Energieprojekte der atomaren Bedrohung konkrete Alternativen entgegengestellt zu haben. Gleichzeitig haben sie an der Spitze ihrer jeweiligen Gemeinden stellvertretend für das jeweilige Land durch sehr persönliches Engagement viele Kontakte über die Staatsgrenzen hinweg geknüpft. Es gelang unter anderem dadurch beiderseits der Grenze, nach einer schwierigen Phase nach dem Jahr 2000, zu einer deutlichen Entspannung zu kommen. Klepatsch initiierte schon als junger Bürgermeister viele zukunftsweisende Ansätze, und Mach gilt als Pionier in Sachen Nachhaltigkeit in Tschechien. Im Zuge des Widerstandes gegen Temelín lernten sich die beiden kennen.


www.nachrichten.at
1.12.2008

Sonne+Freiheit-Anerkennungspreis 2008

25.11.2008
Über die Grenzen hinweg geht der Preis an Alfred Klepatsch und Josef Mach

Der tschechisch-österreichische Anti-Atom-Verein "www.sonneundfreiheit.eu" verleiht anläßlich des 30. Jahrestags der Ablehnung des AKW-Zwentendorf am 5.11.1978 sowie des vierten Jahrestags des Kaufs des Widerstandshauses im Französischen Bure (23.11.2004) den "Sonne+Freiheit-Anerkennungspreis" 2008 im Wert von je einer WEB-Aktie (momentan ca. 400 €) an Alfred Klepatsch und Josef Mach.

Damit sollen die Bemühungen beider gewürdigt werden, mit der Unterstützung erneuerbarer Energieprojekte der atomaren Bedrohung konkrete Alternativen entgegengestellt zu haben. Gleichzeitig haben sie an der Spitze ihrer jeweiligen Gemeinden Windhaag/Fr. und Važovatá Plána› stellvertretend für das jeweilige Land durch sehr persönliches Engagement viele Kontakte über die Staatsgrenzen hinweg geknüpft. Es gelang unter anderem dadurch, beiderseits der Grenze nach einer schwierigen Phase nach dem Jahr 2000, zu einer deutlichen Entspannung zu kommen, ohne dass, und das erscheint wesentlich, eine Seite gezwungen worden wäre, ihr Gesicht zu verlieren und Eckpunkte der jeweiligen Identität zu opfern.

Herr Klepatsch initiierte schon als junger Bürgermeister viele zukunftsweisende Ansätze, die mittlerweile auch dem Bezirk Freistadt insgesamt zu einer neuen Perspektive verhelfen. Dabei verstand er es geschickt, nicht nur Partei- sondern auch Landesgrenzen zu überwinden.

Es war der Temelín-Widerstand, der Klepatsch in Kontakt mit Bürgermeister Josef Mach brachte. Dieser mutige, auch aus der Landwirtschaft kommenden Pionier versuchte, oft gegen großen Widerstand, ähnliche Ziele zu realisieren. Nicht immer klappte alles. Und dennoch wurde sein

e Gemeinde unter Laborbedingungen zu einem kleinen zweiten Fokus der Aktivitäten gegen die Atomlobby. Seit dem Herbst 2008 gibt es jedenfalls unter seiner Regie auch eine Biogasanlage, die vielleicht eine ähnliche Rolle spielen wird, wie die Windräder hinter Herrn Klepatschs Haus. Von dort übrigens könnte der eine Bürgermeister schön zum zweiten hinüber sehen. Leider steht am 30 km entfernten Berg Poluška noch kein Windrad. Was nicht ist, kann aber noch werden. Dann wäre dieser Kontakt, Klepatsch-Mach auch nach außen durch eine starke Symbolik gefestigt

Der diesjährige Sonne+Freiheit-Preis stellt seinem Umfang nach keine Revolution dar. Die meisten Preise sind besser dotiert. Nicht nur sollte man aber die WEB-Aktie nicht unterschätzen. Entscheidend scheint, dass nunmehr die Richtung der Aktivitäten gleichgeschaltet ist.

In beiden Gemeinden gibt es Potential und Willen, Kultur und Ökologie zum Wohle der Menschen zu verknüpfen. Die Vertreter des Vereins Sonne+Freiheit, freuen sich, dabei mithelfen zu dürfen und danken auch jenen Menschen, die im Rahmen der Sonne+Freiheit-Sprachkurse die nötig

en finanziellen Mittel erarbeitet haben.

Die Symbolik wird unterstrichen durch unsere mehrsprachige Bibliothek, die für ein weiteres Jahr in den Büchereien Sandl, Windhaag, Važovatá Plána› und in Budweis im Büro der südböhmischen Umweltorganisationen OIŽP und "Südböhmische Mütter" (Nová 12) ökologisch relevante Literatur anbietet, andererseits in der jeweiligen Landessprache wertvolle Informationen aus dem Bereich der Geschichte und Kultur, speziell Österreichs und Tschechiens vermittelt.


www.oekonews.at
25.11.2008


Tips-Freistadt - 26.11.2008


Českokrumlovský deník - 6.9.2008


Fr.Rundschau - 4.9.2008


MF Dnes, Jižní Čechy - 9.9.2008








Quelle: www.tips.at (Freistadt)

Wir fuhren auf dem verstrahlten Schnee

Die 66-jährige Fremdsprachen- und Sportlehrerin Hadwig Vogl aus Salzburg verbindet den 26.4. 1986 mit dem Skifahren auf den Bergen rund um Linz (müsste heißen Salzburg, Anm.d.Ü.), wo sie damals mit ihren Studenten war. "Es fiel damals viel Schnee. Es wurde uns aber erst später richtig bewusst, dass er wahrscheinlich radioaktiv verstrahlt war", erinnert sich die Frau, die schon drei Jahre in Budweis lebt.

Aber in Österreich waren Sie doch über die Havarie in Tschernobyl rasch informiert.

Nicht rasch genug. Es gab Präsidentenwahlen, in denen Freda-Meissner-Blau für die Grünen kandidierte und die Regierung wusste momentan nicht, wie sie sich verhalten sollte. Wenn sie sofort alle Informationen über Tschernobyl veröffentlicht, würde das den Grünen helfen. Es wurde gesagt, dass die Informationen deswegen um 2 Tage verspätet veröffentlicht wurden.

Dennoch wussten Sie früher über die Havarie als die Tschechen.

Das schon. Vielleicht wurde die Info auch nur 24 Stunden zurückgehalten.

Wie hat diese Nachricht das öffentliche Leben betroffen?

In den Medien erschienen Warnungen, dass wir draußen keinen Sport machen sollten. Dass die Kinder nicht in den Sandspielplätzen spielen sollten. Für mich als Sportlehrerin war das ziemlich unangenehm. Der Sand wurde beseitigt und es wurde empfohlen, kein Gemüse zu essen, zum Beispiel Spinat oder Salat.

War es ein Verbot oder nur eine Empfehlung?

Eine Empfehlung. In den Geschäften gab es normal das Gemüse. Aber die Leute kauften es nicht. Auch Pilze wurden nicht gegessen. Hier in Sandl z.B. fütterten die Bauern ganzen Frühling das Vieh nicht mit Gras. Man musste anderes Futter kaufen und der Schaden war natürlich beträchtlich. Auch Obst wurde nicht gegessen. Ich erinnere mich noch daran, wie es damals viel geregnet hat. Wir hatten Angst, dass der Regen die radioaktiven Wolken auswaschen würde.

Gab es häufig Informationen, wie Sie sich verhalten sollten?

Jeden Tag im Radio und in den Zeitungen. Auch tauchten Berichte auf über die gemessenen Radioaktivitätswerte in der Umwelt. Diese sanken schrittweise. Die Wahrheit zu wissen, war besser und ich erinnere mich nicht daran, dass es irgendeine Panik gab. Die Radioaktivität sehen und riechen Sie nicht. Wenn man aber die Regeln kennt, wie man sich schützen kann, ist es besser, als Informationen zu verheimlichen, wie zum Beispiel in der Tschechoslowakei.


28.04.2008
MFDnes - Ausgabe Südböhmen




Tschernobyl mit den Augen von Tschechen und Österreichern

Sandl - Es ist eine märchenhafte Landschaft. Den Weg vom oberösterreichischen Freistadt in den Bergort Sandl säumen vereinzelt Gebäude und Zäune für das Weidevieh. Nur wenige Kilometer von der tschechischen Grenze entspringt hier die Maltsch. Sie verbindet zwei Nationen, keineswegs aber zwei Welten. Österreicher haben hier immer eng mit Tschechen zusammengelebt.

Es ist Samstag, 26. April. Gedenktag an die Katastrophe 1986 im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl. In Sandl, einem Dorf mit etwa 1600 Einwohnern wird diesem Ereignis anders als in Tschechien noch gedacht. Unter anderem auch durch eine Petition, die eine bessere Information über die Folgen von Reaktorunfällen zum Ziel hat. Unterschreiben kann man im örtlichen Gasthaus.

Begonnen wird damit in Sandl, danach soll sich die Kampagne in ganz Österreich ausdehnen. "Ähnlich begann das auch in der Schweiz und in Frankreich", merkt Bernhard Riepl, ein 39-jähriger Lehrer und Übersetzer an, der auch Vorsitzender der Vereinigung "Sonne+Freiheit" in Sandl ist.

Diese Gruppe unterstützt eine gesunde Natur und erneuerbare Energien, zum Beispiel aus Wasserkraft, Sonne und Wind. Der Verein entstand hier in Sandl und hat auch tschechische Mitglieder. Unter anderem werden Treffen von Österreichern und Tschechen bei sogenannten Stammtischen organisiert, wobei man auch kulturelle Denkmäler beider Länder besucht. Die Mitglieder lernen auch jeweils die Sprache der Nachbarn.

Laut Riepl unterschrieb die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahre 1959 ein Abkommen mit der Internationalen Atomenergieagentur (IAEO), wonach Informationen über die gesundheitlichen Auswirkungen von Atomunfällen beide Organisationen gemeinsam veröffentlichen. Was eigentlich eine Zensur darstellt. Ein Beleg dafür ist, dass die UNO im Jahre 2005 nur 54 Tote zugibt, die an den Folgen der Verstrahlung gestorben sind. Unabhängige Initiativen setzen diese Zahl bis zu 100fach höher an.

"Wir wollen an unser Gesundheitsministerin appellieren, dass sie sich für eine KündigungdiesesAbkommens einsetzt", gibt Riepl an.


In Österreich unterschrieben die Petition auch Tschechen

Diese Petition für ein Ende der Zensur bei den Informationen über die gesundheitlichen Folgen von Atomunfällen unterschieben am Samstag, dem 22. Jahrestag der Havarie von Tschernobyl in Sandl auch Tschechen.

"Ich erinnere mich daran, wie man uns in der Tschechoslowakei damals über den Unfall in Tschernobyl informiert hat. Ich weiß nicht mal mehr, ob es in den Zeitungen war. Aber wir im Süden Böhmens schauten österreichisches Fernsehen und erst dort erfuhren wir die ersten Informationen", sagt die 75-jährige Eliška Švecová aus Kamenní Újezd bei Budweis.

Die offiziellen Presseberichte beschäftigten sich dann mehr mit der Stimmung im benachbarten Österreich, die abwertend als überflüssige Hysterie bezeichnet wurde. Während in Tschechien das Leben normal weiterging, wurden in Österreich die Sandspielplätze gelehrt und die Leute kauften wegen der Radioaktivität kein Gemüse.

"Ja, es gab Angst, auch ein wenig Panik, aber keineswegs eine große. Wir meinen, dass wir Menschen das Recht haben, ehrlich informiert zu werden. Und die Behörden müssen in so einem Fall rasch entscheiden, welche Maßnahmen getroffen werden müssen", sagt Riepl abschließend.


Autor: Antonín Pelíšek, MFDnes - Ausgabe Südböhmen, 28.4.2008



Diskussion anlässlich Tschernobyl-Gedenkens

SANDL. Mit dem Autor des Buches „Die Menschen von Temelin“ können Interessierte am Samstag in Sandl diskutieren.

Anlässlich des Tschernobyl-Gedenktages 2008 stellt der Verein „Gemeinsam für Sonne und Freiheit“ am Samstag um 16 Uhr im Gasthaus Fleischbauer in Sandl die Übersetzung des Buches „Die Menschen von Temelin“ vor. Dabei gibt es auch die Möglichkeit, mit dem Autor Antionin Pelisek zu diskutieren. Dieser hat aus vielen Lebensgeschichten der Menschen rund um das AKW Temelin ein Buch gemacht, das nacherzählt, wie 500 Menschen wegen des Kraftwerks ihre Heimat dauerhaft verloren.


OÖNachrichten 23.04.2008



Wegen Temelin mussten sechs Dörfer sterben

BEZIRK, GRÜNBACH/ Dramatische Auswirkungen der Absiedlung wegen Atomkraftwerksbau:Viele ältere Dorfbewohner hatten nur einen Wunsch: Zuhause sterben können. Frisch aus der Druckerei das neue Buch im ambitionierten und kürzlich mit dem Bruno-Kreisky-Preis ausgezeichneten Verlag Steinmaßl: Nicht nur vor Jahrzehnten gab es Vertreibungen und Absieldungen.

Vertreibung und Widerstand gab es in Mitteleuropa nicht nur in Kriegszeiten: Der Bau des Atomkraftwerkes Temelin bedeutete für 500 Menschen den dauernden Verlust ihrer Heimat.

Gerade für die älteren von ihnen, die meist Wohnungen in den Plattenbauten an der Moldau und Budweis zugewiesen bekamen, war die Absiedelung ein schmerzlicher Einschnitt in ihr Leben.

„Im Jahr 1980 fällte die tschechische Regierung den Beschluss über den Bau eines Atomkraftwerkes im südböhmischen Temelin. Mit diesem Meilenstein begann in der südböhmischen Landschaft ein gigantisches Werk emporzuwachsen, das das Gesicht der ganzen Region prägte und sich nördlich von Budweis auf einer Fläche von über 400 Hektar ausbreiten sollte. Der Bau vernichtete neben kleinen Siedlungen und Einzelgehöften auch sechs Dörfer“, beschreibt der Autor Antonin Pelisek dieses dramatische Stück Zeitgeschichte einer ganzen Region.

Die Absiedlung von hunderten von Leuten zog sich über 15 Jahre hin. „Nur sie können erzählen, was unfreiwilliges Umziehen für sie selbst und für ihre Familien heißt. Niemand von den Mächtigen hat sich auch nur einen Moment über die psychischen Auswirkungen den Kopf zerbrochen, die diese Vertreibung bei den Angehörigen der älteren Generation ausgelöst hat“, beschreibt Pelisek. Ein jahrhundertelang aufgebautes Gemeinwesen wurde zerstört, soziale Beziehungen und Bindungen aufgelöst.

Jetzt gibt es dieses Buch auch in deutscher Sprache! Für die Übersetzung zeichnet sich Bernhard Riepl aus Sandl zuständig, verlegt hat es Franz Steinmaßl in seiner Edition „Geschichte der Heimat“.

„Mich erschüttert, wie menschenverachtend und zynisch man mit den Leute umgegangen ist. Die Häuser mussten besenrein übergeben und sogar noch der Dachboden von Spinnweben befreit werden, bevor die Bagger kamen und das ganze Haus niederrissen“, so der Verleger zu der aktuellen österreichischen Neuerscheinung.

Das Buch kostet 18.50 Euro. Weitere Informatinen gibt es unter: www.geschichte-heimat.at


03.04.08, Autor: Redaktion Freistadt, www.rundschau.co.at



Quelle: www.tips.at (Freistadt) vom 26.3.2008

Schicksale Rund Um Temelin

Das Licht von Bethlehem durchzieht von Věžovatá Pláně aus die Region
(Českokrumlovský denik - 27.12.2007 - Zuzanka Kyselová)

Bei der Kirche versammelten sich Dutzende Feuerwehrleute aus dem tschechischen und österreichischen Grenzgebiet
V kostele sv. Anny ve Věžovaté Pláni předali rakouští hasiči obyvatelům Českokrumlovska betlémské světlo.

So als ob oben bei der Kirche die ganzen Feuerwehrleute aus der Region und Umgebung zusammengekommen wären, schaute es am Samstag Nachmittag in Věžovatá Pláně aus. Es war aber kein Traum, sondern Wirklichkeit. Beim feierlichen Treffen am Abend konnte die Kirche der Hl. Anna die Menschen von beiderseits der Grenze, die wegen des Betlehemlichts kamen, kaum fassen. Die österreichischen und tschechischen Feuerwehrmänner übergaben das Licht der Freundschaft und des Friedens schon zum neunzehnten Mal.

Wie alles begann

Severin Krabatsch aus dem Krumauergebiet, Vizeobmann des Bezirksverbandes der böhmisch-mährisch-schlesischen Feuerwehren sowie Leiter der FFW Přízeř erinnert sich: "Es begann im Jahr 1989. Schon damals schlossen wir Freundschaft mit der Feuerwehr aus Leopoldschlag. Als wir Anfang Dezember die Pläne für das nächste Jahr besprachen, hat mich der Freistädter Feuerwehrkommandant Karl Wagner angesprochen, ob wir uns nicht ihrer neuen Tradition der Übergabe des Betlehemlichts anschließen wollten", erzählte er. "Die Zeit war bei uns damals recht unterschiedlich. Aber ich sagte zu, dass, auch wenn sonst aus Böhmen niemand dort sein würde, dass ich hinkäme." Aber am 23.12. war Severin Krabatsch dann doch nicht alleine an der Grenze. Gemeinsam mit ihm beobachteten auch einige Mitglieder verschiedener Krumauer Feuerwehrverbände die Lichtübergabe. "Und sie erinnern sich noch heute daran. Es war nämlich das schönste Treffen voller rührender Eindrücke. Wir waren damals offenbar die ersten aus der ganzen Tschechoslowakei, die dieses Betlemslicht übernahmen", schließt Severin Krabatsch seine Erzählung ab.

Seit damals wurde diese Tradition nicht mehr unterbrochen. Nur dass die tschechischen und österreichischen Feuerwehrleute sich das Licht nun nicht mehr an der Grenze übergeben, sondern im Rahmen eines großen Festes abwechselnd jeweils in einer österreichischen und dann wieder in einer tschechischen Gemeinde aus dem Grenzgebiet.

Gute Freunde

Heuer kam diese Ehre der Gemeinde Věžovatá Pláně zu. "Für unsere Gemeinde ist das ein großes Ereignis, mit dem unsere langjährige Freundschaft mit den österreichischen Freunden gipfelte. Wir haben heute hier viele Freunde, vor allem aus dem österreichischen Tragwein und einigen anderen Dörfern in seiner Umgebung", lacht Ludmila Opelková, eine Bewohnerin von Věžovatá Pláně. "Außerdem haben wir von den österreichischen Freunden in der Vergangenheit sogar einen Feuerwehrwagen und eine Spritze bekommen. Wir hatten Interesse daran, dass die Friedenslichtübergabe auch bei uns stattfindet. Jede ähnliche Aktion bringt die Menschen zusammen und heute ist die Teilnahme großartig", freut sich der Bürgermeister der Gemeinde Josef Mach.

"Ich fahre mit den Feuerwehrmännern regelmäßig zur Friedenslichübergabe, seit es diese Tradition gibt", lässt sich diese Gelegenheit der sechsundsiebzigjährige Krumauer Miloslav Bohatý, das letzte lebende Gründungsmitglied der Berufsfeuerwehrtruppe von 1958 nicht entgehen.

Es darf nicht enden

"Es ist nötig, diese Tradition aufrecht zu erhalten. Deshalb wäre es gut, wenn sich der Organisation dieses Treffens auch andere Gemeinden annehmen würden", wünscht sich der Kaplan des Krumauer Vikariats Vojtěch Vágai.

Übersetzung: B.Riepl
AKW - Widerstand muss kreativ sein



Menschen von Temelín



Budějovické listy - 30.08.2007

Budějovické listy - 30.08.2007


Rakušané se učí česky

>> Z VAŠICH DOPISŮ
>>
>> Celkem dvanáct mužů a žen z Rakouska a Čech se ve druhém srpnovém týdnu zúčastnilo speciálního jazykového kurzu, který organizoval mezinárodní rakousko-český spolek Slunce a svoboda.
>>
>> Účastníci se naučili základům německého a českého jazyka a už na konci týdne byli schopni spolu komunikovat. Kurz začal 6. srpna, v den, kdy v roce 1945 první atomová bomba předznamenala atomový věk.
>>
>> Součástí setkání byla návštěva výstavy s energetickou tématikou "Cesta do pozítří" v nedalekém rakouském Windhaagu, která je příkladně popsaná v obou jazycích. Shodli jsme se na tom, že je velmi důležité, aby se v Čechách konečně změnila podpora v souvislosti s obnovitelnými zdroji energie, a že by se nemělo bránit solárním zařízením pseudopamátkářskými argumenty. To byl bohužel případ vesnice Holašovice, kterou jsme take v rámci kurzu navštívili.
>>
>> Také v Kaplici se setkávájí s tímto problémem. Když člověk vidí, co je možné v Rakousku nebo Německu, pak se tedy ptá, zda v Čechách není památková péče poněkud zkostnatěla.
>>
>> Kurz byl ukončen ve Věžovaté Pláni na Českokrumlovsku, první české obci, která se připojila ke sdružení na ochranu klimatu Klimabundnis. Tady se koná pravidelné setkání od listopadu 2004 každou druhou sobotu v mesici, střídavě na různých místech mezi Lincem a Českými Budějovicemi.
>>
>> Příšti setkáni se bude konat v sobotu 8. záři na starém poutním místě Římov.
>>
>>24.8.2007 | Mladá fronta DNES - jižní Čechy
>> Autor: BERNHARD RIEPL, predseda sdruzeni Slunce a svoboda

Special-Sprachkurs

Special-Sprachkurs


In Pláně nutzen sie Sonne und Wind

Eine Gemeinde im Krumauer Gebiet plant den Bau von Windkraftwerken, die örtliche Gaststätte wird mit Sonnenkollektoren beheizt.

Věžovatá Pláně - Ist es möglich, sich von den klassischen Energielieferanten unabhängig zu machen und ein Haus zu haben, das nur die Sonne benötigt? Auch darüber denken die Leute rund um den Verein Sonne und Freiheit (Slunce a svoboda) und das Energy Center nach. Im Rahmen des internationalen "Tages der Sonne" luden sie die Öffentlichkeit in Věžovatá Pláně bei Kaplice ins Gasthaus ein.

Die Gemeinde mit etwa hundert Einwohnern ist das erste tschechische Dorf, das Mitglied in der europäischen ökologischen Vereinigung zum Schutz des Klimas, dem sogenannten Klimabündnis wurde. Die Gaststätte mit einem Gesellschaftssaal wird mit Hilfe von Sonnenkollektoren beheizt. Die Menschen vor Ort planen sogar die Errichtung von Windkraftwerken.

"Bisher haben wir die Parameter festgestellt, die Stärke des Windes und eine eventuelle Positionierung der Windräder. Es zeigte sich, dass der Wind reichen würde Die Bevölkerung stimmt einem Bau zu. Diese Idee gefällt auch der Firma E.ON, die hier ein Windkraftwerk realisieren möchte", führte Bürgermeister Josef Mach an, der ein bekannter Fan der sogenannten alternativen Energieerzeugung ist.

Mach will heuer eine eigene Energieanlage mit Biogas in Betrieb nehmen. In drei Behältern werden Mais, Stallmist und Heu Strom und Wärme erzeugen. Einen Teil der Energie wird er im Rahmen seines landwirtschaftlichen Betriebs verwerten, den Rest ins öffentliche Netz einspeisen. Die Wärme nutzt er zum Holztrocknen. Dieses Jahr hat er bereits auf 60 Hektar seiner Felder eine spezielle amerikanische Maissorte gepflanzt, die sich besonders für die Biogassilage eignet.

"Einen Kredit bekam ich von der Bank. In Österreich hab´ ich Dörfer gesehen, die komplett von einem Bauern beheizt werden. Mein Traum ist es, dass unser Dorf energetisch selbständig wird. Aber wir haben das Problem, dass unsere Häuser sehr verstreut sind und die Wärmeeinleitung in sie daher mit großen Verlusten verbunden wäre", gibt Mach zu bedenken.

Laut des Energieberaters Josef Št´astný vom Budweiser Energy-Center, der in Věžovatá Pláně die Fragen des Publikums beantwortete, fällt durch die Sonneneinstrahlung 15 000 Mal mehr Energie auf die Erde, als auf dieser verbraucht wird. Dabei ist Tschechien auch durchaus keine Ausnahme. Die Sonnenscheindauer beträgt hier etwa 15 00 Stunden im Jahr.

"Wir bekommen laufend mehr Anfragen von Interessenten, welche die Sonne zum Heizen nutzen wollen. Die Nachfrage übersteigt bereits das Angebot an Beratungen. Mit ein Grund ist auch, dass die Energiepreise ständig wachsen", meint Št´astný.

Die Häuser können die Sonne zur Erzeugung von Wärme nutzen aber auch elektrischen Strom mittels spezieller Photovoltaiksysteme herstellen. In Südböhmen gehören zu den Orten, an denen die Sonne besonders genutzt wird, zum Beispiel der Aquapark Jindřichův Hradec, Solarkollektoren sind aber auch auf dem Dach des Krumauer Rathauses im Einsatz.

Bei den Haushalten kommt ein durchschnittliches Solarsystem inklusive Boiler auf 80 bis 120 000 Kronen, wobei die staatliche Unterstützung bis zu 60 000 Kronen ausmachen kann. Die Investition kommt nach etwa 20 Jahren wieder herein, wobei die Lebensdauer so einer Anlage mit ungefähr 35 Jahren angegeben wird.

Die Diskussion in Věžovatá Pláně war anlässlich des sogenannten "Tages der Sonne" Teil von mehreren Hunderten ähnlichen Veranstaltungen vor allem in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Es nahmen daran auch Österreicher aus dem Grenzgebiet teil, die Tschechisch lernen.

"Sie möchten Tschechisch können, wir sind Nachbarn. Auch gibt es in unserem Verein Tschechen. Wir machen Exkursionen in österreichische Dörfer, welche die Sonnenenergie oder Biomasse nutzen. Ich denke, dass das ein besserer Weg ist, wie wir in der Energiepolitik zu einem Konsens finden, als Grenzblockaden", ergänzte der Vorsitzende des Vereins "Sonne und Freiheit" Bernhard Riepl.

Südböhmische Regionalsausgabe der Tageszeitung MFDnes vom 9.5.2007
Autor: Antonín Pelišek
Übersetzung: Bernhard Riepl
copyright: MAFRA a.s. - MF DENS - iDNES




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Ve Věžovaté Pláni



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